So, Peety, hast du deinen Kaffee?
"Jepp, Alte, kann los gehen: erzähl - wie war datt mit dem Krankenhaus?"
Ja, mein Freund, wenn es nur das Krankenhaus gewesen wäre. Aber das war nur das Ende der Geschichte. Zumindest so weit, wie sie bis heute stattgefunden hat.
"Mach et nich so spannend, Alte!"
Geduld, Peety, Geduld.
Die musste ich auch haben. Aber erinnerst du dich noch an die alten Zeiten, in denen wir beide die Märchen neu interpretiert haben?
Nun, ich habe ein ganz persönliches neues Märchen erlebt. Nur das "und wenn sie nicht usw usw..." ist noch nicht geschrieben.
Aber der Start ist, wie in allen Märchen: "Es war einmal..."
Es erzählt nicht von Königen und nicht von Prinzessinnen. Aber ein Wolf kommt drin vor. Ein böser Wolf? Ein guter Wolf? Wer will das denn jetzt schon wissen?
In einer großen Stadt, nicht weit vom großen Fluß entfernt, lebte eine junge Frau. Sie war - es ist ein recht modernes Märchen - berufstätig und hatte keine Familie und keine Kinder zu versorgen. Daher fuhr sie jeden Tag viele, viele Kilometer mit dem Auto zur Arbeit. Doch immer wieder kam es vor, dass ihr unterwegs sehr müde wurde. Sie machte dann regelmäßig kurz Rast, um nicht am Steuer des Wagens einzuschlafen. Es wurde immer schlimmer. Doch die weisen Herren im weißen Kittel fanden keine Ursache für die Müdigkeit. Mit der Zeit verlor die Frau den Spaß an der großen Stadt. Die Energie des Lebens wurde gleichermaßen aus ihr heraus gesaugt. Es kam vor, dass ihr die vier Treppen zu ihrer hübschen Wohnung schier unüberwindbar schienen.
Sie fiel immer häufiger in tiefe Trauer, ohne dass es dafür einen Grund gegeben hätte. Doch die Ärzte sagen "Treiben Sie Sport!" "Ernähren Sie sich richtig!" - Die junge Frau tat, wie ihr geheißen.
Auf Dauer konnte das nicht gut gehen. Es kam der Tag, an dem sie mit dem Flugzeug in eine andere große Stadt reisen sollte, um dort ihren Beruf auszuüben. Auf dem Weg zum Flieger versagten ihr die Beine. Es ging keinen Schritt mehr vorwärts. Der Arzt meinte: "Das kommt vom Kopf!" Es gab starke Medikamente, damit der Kopf wieder gesund würde. Der hohe Blutdruck wurde ebenfalls durch Medikamente reguliert. Für die Ärzte war damit alles gut.
Die junge Frau wurde älter. Die große Stadt wurde lauter und hektischer. Der Beruf musste sich verändern - das Reisen war unmöglich geworden. Der Entschluss war gefaßt: Die hübsche Wohnung wurde verkauft, das Leben verändert. Es war wie im Märchen - sie zog in ein kleines, sehr heimeliges Dorf, in dem sie sich sofort wohl fühlte.
Ihr neues Zuhause wurde ein Haus, welches bereits das Mittelalter gesehen hatte. Viel Holz, viel Fachwerk, viel Naturstein und - viel Arbeit. Arbeit, die erfüllte und Arbeit, die sichtbare Früchte trug. Neue Energie schien in ihr zu keimen.
"-... jo Alte, so weit verstanden. Stadt schlecht - Land gut. Geht mir genau so. Hab' keine Böcke, mich platt fahren zu lassen, bin auch lieber inne Kapahten. Ausserdem kann man hier besser pennen!
Apropos: ich bin müde. Können wir morgen weiter machen?"
Oh, Peety, klar! Das machen wir wie Ajescha und der Sultan. Ich erzähle dir jede Nacht die Fortsetzung.
"Hä?? Watt denn für'n Sultan? Kenne den Typen nich...!"
☺ - der Sultan aus 1001 Nacht, Peety!
- to be continued -
Sonntag, 10. Dezember 2017
Sonntag, 19. November 2017
Hello again
Hallo allerseits!
Ohje, wenn ich mich hier umschau - wie sieht's denn hier aus??? Ich war wohl zu lange weg...
Müsste mal abgestaubt werden - und vielleicht ein wenig aufgeräumt.
Aber es ist halt manchmal so. Da passiert das Leben, und so ein Blog modert vor sich hin. Apropos: modert... wo ist mein Freund?
"...Peety?"
"...Peety!"
Na, hier ist er wohl nicht. Muss ich mal im Vorgarten nachsehen - vielleicht hockt er im Gartenteich?
Hm - dunkel hier. Die Glühlampe scheint durchgebrannt zu sein.
Tock! Autsch!... wer hat DAS da hingestellt?
Und was ist "das" überhaupt? Gut dass mein Mobiltelefon eine Taschenlampen-App hat. Wie funzt das Teil denn nochmal?
Klick. Ah ja. Licht.
Mal sehen - was steht denn da auf dem Fußboden rum?
Eine Kiste? Nein - oben offen. Was denn - ein Puppenbett???
Wozu das? Mit Bettzeug? "....?"
"...!" Na, so eine Überraschung!
"mtmtmtmtmmm - gääähn"............"Licht aus!!"
"Hallo Peety"
"...? - ALTER! Wo kommst du denn her? Hab' dich seit Jahrhunderten nicht gesehn - watt willste?"
Jaja, mein grün-gelber Freund. Frech wie immer. Schön, dass man sich darauf verlassen kann.
"Tja Jung, ich dachte, ich schau mal wieder rein."
" - eh Lange, hast dich ja echt selten gemacht letzte Zeit. Wo wahste denn?"
Nun, Peety, das ist eine lange und nicht lustige Geschichte.
"Alte, ich mal Geschichten - aber ein bissken lustich dürfen se ruhig sein."
Ja, mein Freund. In jedem Leid steckt bekanntlich ein wenig Hoffnung. Oder, wie man am Niederrhein sagt: Wer weiß, wozu es gut ist.
"Komm Alte, erzähl! Ich bin ja schon ganz hibbelich! Aba erstma en Kaffe!"
OK, also erst Kaffee. Ohne Zucker für dich, du bist ja süß genug, gell?
"Alte, pass auf!"
So mein Freund, hier dein Käffchen. Ich fange dann mal am Ende an, damit du beim Erzählen nicht einschläfst: Ich war im Krankenhaus.
"Echt jetzt? Wozu dat? Da wird man doch krank drin!"
Ja, ich weiß. Aber manchmal ist das einfach notwendig. Wenn man z.B. mal so komplett auf links gedreht werden muss, um eine Diagnose zu erhalten.
"Ne, sach, bist du jetzt auf links? Und watt hör ich imma - Diagnose? - Klingt nich lustich!"
"Peety, das ist eine lange Geschichte. Quasi eine Odyssee: ...Peety?"
"Alte, ich hol' mir noch nen extra großen Kaffee!"
- ... to be continued ...
Ohje, wenn ich mich hier umschau - wie sieht's denn hier aus??? Ich war wohl zu lange weg...
Müsste mal abgestaubt werden - und vielleicht ein wenig aufgeräumt.
Aber es ist halt manchmal so. Da passiert das Leben, und so ein Blog modert vor sich hin. Apropos: modert... wo ist mein Freund?
"...Peety?"
"...Peety!"
Na, hier ist er wohl nicht. Muss ich mal im Vorgarten nachsehen - vielleicht hockt er im Gartenteich?
Hm - dunkel hier. Die Glühlampe scheint durchgebrannt zu sein.
Tock! Autsch!... wer hat DAS da hingestellt?
Und was ist "das" überhaupt? Gut dass mein Mobiltelefon eine Taschenlampen-App hat. Wie funzt das Teil denn nochmal?
Klick. Ah ja. Licht.
Mal sehen - was steht denn da auf dem Fußboden rum?
Eine Kiste? Nein - oben offen. Was denn - ein Puppenbett???
Wozu das? Mit Bettzeug? "....?"
"...!" Na, so eine Überraschung!
"mtmtmtmtmmm - gääähn"............"Licht aus!!"
"Hallo Peety"
"...? - ALTER! Wo kommst du denn her? Hab' dich seit Jahrhunderten nicht gesehn - watt willste?"
Jaja, mein grün-gelber Freund. Frech wie immer. Schön, dass man sich darauf verlassen kann.
"Tja Jung, ich dachte, ich schau mal wieder rein."
" - eh Lange, hast dich ja echt selten gemacht letzte Zeit. Wo wahste denn?"
Nun, Peety, das ist eine lange und nicht lustige Geschichte.
"Alte, ich mal Geschichten - aber ein bissken lustich dürfen se ruhig sein."
Ja, mein Freund. In jedem Leid steckt bekanntlich ein wenig Hoffnung. Oder, wie man am Niederrhein sagt: Wer weiß, wozu es gut ist.
"Komm Alte, erzähl! Ich bin ja schon ganz hibbelich! Aba erstma en Kaffe!"
OK, also erst Kaffee. Ohne Zucker für dich, du bist ja süß genug, gell?
"Alte, pass auf!"
So mein Freund, hier dein Käffchen. Ich fange dann mal am Ende an, damit du beim Erzählen nicht einschläfst: Ich war im Krankenhaus.
"Echt jetzt? Wozu dat? Da wird man doch krank drin!"
Ja, ich weiß. Aber manchmal ist das einfach notwendig. Wenn man z.B. mal so komplett auf links gedreht werden muss, um eine Diagnose zu erhalten.
"Ne, sach, bist du jetzt auf links? Und watt hör ich imma - Diagnose? - Klingt nich lustich!"
"Peety, das ist eine lange Geschichte. Quasi eine Odyssee: ...Peety?"
"Alte, ich hol' mir noch nen extra großen Kaffee!"
- ... to be continued ...
Donnerstag, 24. Dezember 2015
Weihnachten
Peety!
"..."
PEETY!
"..."
PEEEEEEEEETY!!!!
"... ... ... mmmmmhja?"
Alter, aufwachen! Ist Weihnachten!
"Ja, und?"
Na, komm schon. Du weißt doch: Tannenbaum, lecker Essen, Geschenke - genau wie letztes Jahr.
"Ey Alte. Sollch dir ma sagen, wie datt letztes Jahr gelaufen is? Erinnerste dich? Zuerst plündert die Katze den Tannenbaum, dann verbrennt dir die Gans im Ofen. Und die Geschenke? Ha! Du kanns doch nich sagen, datte da irgendwatt von gebrauchen konntest?"
Ach, du alter Miesepeter! Kannst einem auch alles madig machen...
"Hihi..."
Aber eines sag ich dir: Der Baum, das Essen, die Geschenke - so was von schick, aber läßlich. Einzig wichtig ist: Einmal im Jahr an alle deinen Lieben denken, denen da draußen Frieden wünschen und den Lieben Gott nicht nur einen guten Mann sein lassen, sondern ihm danken, dass es uns so gut geht.
"Alte, da sind wir ausnahmsweise mal einer Meinung."
"..."
PEETY!
"..."
PEEEEEEEEETY!!!!
"... ... ... mmmmmhja?"
Alter, aufwachen! Ist Weihnachten!
"Ja, und?"
Na, komm schon. Du weißt doch: Tannenbaum, lecker Essen, Geschenke - genau wie letztes Jahr.
"Ey Alte. Sollch dir ma sagen, wie datt letztes Jahr gelaufen is? Erinnerste dich? Zuerst plündert die Katze den Tannenbaum, dann verbrennt dir die Gans im Ofen. Und die Geschenke? Ha! Du kanns doch nich sagen, datte da irgendwatt von gebrauchen konntest?"
Ach, du alter Miesepeter! Kannst einem auch alles madig machen...
"Hihi..."
Aber eines sag ich dir: Der Baum, das Essen, die Geschenke - so was von schick, aber läßlich. Einzig wichtig ist: Einmal im Jahr an alle deinen Lieben denken, denen da draußen Frieden wünschen und den Lieben Gott nicht nur einen guten Mann sein lassen, sondern ihm danken, dass es uns so gut geht.
"Alte, da sind wir ausnahmsweise mal einer Meinung."
In diesem Sinne: All' unseren Freunden und Lesern:
Ein gesegnetes Weihnachtsfest.
Sonntag, 29. November 2015
Pausenspiele
Peety, dag mal, was machst Du eigentlich so den lieben langen Tag, wenn wir mal gerade nicht bloggen?
"Ey, wie meinste datt denn?"
Peety! Kommst Du etwa vom Niederrhein?
"Wieso denn, Alde?"
Nun, mein kleiner frecher Freund, der Niederrheiner pflegt jede Frage mit einer Gegenfrage zu beantworten.
"Echt?"
PEETY.....
"Okeh, also, wie war noch die Frage?"
*seufz*
"Is ja gut, Alde. Also, wenn wir nich bloggen, treffe ich mich mit meinen Kumpels zum Skat."
Echt? Ist ja lustig. Weißt Du, ich spiele auch in der Mittagspause mit ein paar Kollegen. Macht richtig Spaß!
"Nuja, Scheffin, manchmal ist datt bei uns echt nich lustich..."
Und warum nicht?
"Letztens hatt mein Kumpel Julius 'ne mächtige Pechsträhne. Nur voll der Looser, den ganzen Ahmt. Watt macht der Kerl? Schiebt datt auf mich! ICH hätte ihm Scheißkarten gegeben! Der Blödmann! Wenn der nich spielen kann, watt kann ich denn...."
PEETY - Komm wieder 'runter. Es ist ein Spiel! Dabei geht es doch um nichts - nur um den Spaß!
"Alde, ne, so einfach is datt nich."
....Wieso?
"Wir spielen um Fliegen. Wer gewinnt, darf eine fangen und auffressen. Und die Anderen bezahlen die Zeche."
"Ey, wie meinste datt denn?"
Peety! Kommst Du etwa vom Niederrhein?
"Wieso denn, Alde?"
Nun, mein kleiner frecher Freund, der Niederrheiner pflegt jede Frage mit einer Gegenfrage zu beantworten.
"Echt?"
PEETY.....
"Okeh, also, wie war noch die Frage?"
*seufz*
"Is ja gut, Alde. Also, wenn wir nich bloggen, treffe ich mich mit meinen Kumpels zum Skat."
Echt? Ist ja lustig. Weißt Du, ich spiele auch in der Mittagspause mit ein paar Kollegen. Macht richtig Spaß!
"Nuja, Scheffin, manchmal ist datt bei uns echt nich lustich..."
Und warum nicht?
"Letztens hatt mein Kumpel Julius 'ne mächtige Pechsträhne. Nur voll der Looser, den ganzen Ahmt. Watt macht der Kerl? Schiebt datt auf mich! ICH hätte ihm Scheißkarten gegeben! Der Blödmann! Wenn der nich spielen kann, watt kann ich denn...."
PEETY - Komm wieder 'runter. Es ist ein Spiel! Dabei geht es doch um nichts - nur um den Spaß!
"Alde, ne, so einfach is datt nich."
....Wieso?
"Wir spielen um Fliegen. Wer gewinnt, darf eine fangen und auffressen. Und die Anderen bezahlen die Zeche."
Sonntag, 15. November 2015
Lange nichts mehr von uns gehört
Sachma, Peety, warum haben wir so lange nicht geblogt? Ist ja nun schon länger her, dass man was von uns gehört oder gelesen hat.
"Ey Lange, weisste nichmehr?"
Was denn, kleiner grüngelber Freund?
"Da war doch die Sache mit dem jungen Prinzen..."
Ah ja, stimmt. Du meinst den jungen Mann, dem nach zweieinhalb Jahren klar wurde, dass der Thron kein guter Arbeitsplatz für ihn sei?
"Ja, Schnegge. Und der dir dann gebeichtet hat, datt sein Herz für 'ne eigene Muggibude schlächt."
Ja genau, Peety. Das war eine ziemlich aufregende Zeit. Viele Gespräche...
"Apropos Gespräch - war da nich auch noch der Könich, der sich in die Müllerstochter....." SCHWEIG, FROSCH!!! Das geört hier nicht hin!
"mmmmmppffhnnnooook..."
Kuck mal da, ist das ein Storch, der da fliegt?
"......"
OK, alles klar, Peety. Themenwechsel!
"Alaska, Alde. Über watt willste sprechen?"
Vielleicht über deinen neuen, beheizten Teich?
"Ouja! Echt Luxus hier jetzt. Ehrlich. Nie mehr bibbern und imma schön temperierte Hütte. - Wurde ja auch langsam Zeit, ne?"
"..."
Was denn, Peety?
"Aba mussteste denn gleich die ganze Hütte dafür auf links drehen? Mann, Mann, Mann, so ein Gewusel. Sorgar die Katz is ganz rattich geworden!"
Und dann war da ja noch die Eröffnung der fünften Jahreszeit. Das brauchte diesmal besonders filigrane Vorarbeit.
"Wieso datten?"
Das Thema....
"Watfürn Thema?"
Bad Taste. Oder auf Deutsch: Geschmacklos.
"Oha! Mussich die Augen zumachen?"
Schau:
"Alde, datt is really bad!"
Ware nur, du Frechdachs... ich zeige dir gleich, was wirklich really bad ist!!!
"Ey Lange, weisste nichmehr?"
Was denn, kleiner grüngelber Freund?
"Da war doch die Sache mit dem jungen Prinzen..."
Ah ja, stimmt. Du meinst den jungen Mann, dem nach zweieinhalb Jahren klar wurde, dass der Thron kein guter Arbeitsplatz für ihn sei?
"Ja, Schnegge. Und der dir dann gebeichtet hat, datt sein Herz für 'ne eigene Muggibude schlächt."
Ja genau, Peety. Das war eine ziemlich aufregende Zeit. Viele Gespräche...
"Apropos Gespräch - war da nich auch noch der Könich, der sich in die Müllerstochter....." SCHWEIG, FROSCH!!! Das geört hier nicht hin!
"mmmmmppffhnnnooook..."
Kuck mal da, ist das ein Storch, der da fliegt?
"......"
OK, alles klar, Peety. Themenwechsel!
"Alaska, Alde. Über watt willste sprechen?"
Vielleicht über deinen neuen, beheizten Teich?
"Ouja! Echt Luxus hier jetzt. Ehrlich. Nie mehr bibbern und imma schön temperierte Hütte. - Wurde ja auch langsam Zeit, ne?"
"..."
Was denn, Peety?
"Aba mussteste denn gleich die ganze Hütte dafür auf links drehen? Mann, Mann, Mann, so ein Gewusel. Sorgar die Katz is ganz rattich geworden!"
Und dann war da ja noch die Eröffnung der fünften Jahreszeit. Das brauchte diesmal besonders filigrane Vorarbeit.
"Wieso datten?"
Das Thema....
"Watfürn Thema?"
Bad Taste. Oder auf Deutsch: Geschmacklos.
"Oha! Mussich die Augen zumachen?"
Schau:
"Alde, datt is really bad!"
Ware nur, du Frechdachs... ich zeige dir gleich, was wirklich really bad ist!!!
Sonntag, 12. Juli 2015
Letztens auf der Burg
Gerne schreibe ich an dieser Stelle ja was über und mit Märchen. Eine faszinierende Welt, die viel über das menschliche Zusammenleben, über Ängste und über Moden sagt. Viele Zahlen z.B. kehren in Märchen wieder. Nehmen wir mal die drei: drei Söhne oder Töchter, drei goldene Haare, drei Versuche...
Viele Märchen spielen auf Schlössern oder auf Burgen. Dort hat es ja alles, was ein gutes Märchen braucht. Schloßturm, Burgfried, Mauern, Wassergraben, Folterkammer und Verließ.
Vor gar nicht allzulanger Zeit hatte ich die Gelegenheit, mit ein paar lieben Bekannten eine Nacht auf einer Burgruine zu verbringen. Ganz allein, ohne andere Besucher und hoch offiziell! Hier war alles zu sehen: der Burgfried, einige erhalten Räume, etliche verfallene Burgteile, ein Wachturm mit Verließ.
Es heißt, dass auf dieser Burg die Tochter eines früheren Burgherrn in einen einfachen Knecht verliebt war. Der Burgherr fackelt nicht lange, köpft den Knecht und sperrt seine Tochter in ein kleines Verließ - gerade mal so groß, dass eine Person darin stehen oder sitzen kann. Durch eine kleine Öffnung wird sie (die Tochter) mit Nahrung versorgt. Kein Happy End. Nachdem die Tochter in ihrem Gefängnis verstorben war, ging ein Spuk auf der Burg um. Bis heute soll es dort Geister geben.
Nun, unsere Nacht auf dieser Burg war weniger gruselig. Klar, an manchen Stellen dort hatten wir schon den Eindruck, nicht allein zu sein. Die Atmosphäre veränderte sich, die Geräuschkulisse ist des Nachts auch so vollkommen anders als tagsüber. Am merkwürdigsten klang eine Art elektronisches Piepsen in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen.
Ach, hätten wir nur unseren Experten Peety gefragt! Es stellte sich heraus, dass wir Gäste bei einem Froschkonzert waren...
"... ey Alte, machma halblang! *Froschkonzert*!!! Bissken mehr Respekt, bitte - schließlich dient diese Art der Kommunikation unserer Arterhaltung...!
Quack!"
Viele Märchen spielen auf Schlössern oder auf Burgen. Dort hat es ja alles, was ein gutes Märchen braucht. Schloßturm, Burgfried, Mauern, Wassergraben, Folterkammer und Verließ.
Vor gar nicht allzulanger Zeit hatte ich die Gelegenheit, mit ein paar lieben Bekannten eine Nacht auf einer Burgruine zu verbringen. Ganz allein, ohne andere Besucher und hoch offiziell! Hier war alles zu sehen: der Burgfried, einige erhalten Räume, etliche verfallene Burgteile, ein Wachturm mit Verließ.
Es heißt, dass auf dieser Burg die Tochter eines früheren Burgherrn in einen einfachen Knecht verliebt war. Der Burgherr fackelt nicht lange, köpft den Knecht und sperrt seine Tochter in ein kleines Verließ - gerade mal so groß, dass eine Person darin stehen oder sitzen kann. Durch eine kleine Öffnung wird sie (die Tochter) mit Nahrung versorgt. Kein Happy End. Nachdem die Tochter in ihrem Gefängnis verstorben war, ging ein Spuk auf der Burg um. Bis heute soll es dort Geister geben.
Nun, unsere Nacht auf dieser Burg war weniger gruselig. Klar, an manchen Stellen dort hatten wir schon den Eindruck, nicht allein zu sein. Die Atmosphäre veränderte sich, die Geräuschkulisse ist des Nachts auch so vollkommen anders als tagsüber. Am merkwürdigsten klang eine Art elektronisches Piepsen in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen.
Ach, hätten wir nur unseren Experten Peety gefragt! Es stellte sich heraus, dass wir Gäste bei einem Froschkonzert waren...
"... ey Alte, machma halblang! *Froschkonzert*!!! Bissken mehr Respekt, bitte - schließlich dient diese Art der Kommunikation unserer Arterhaltung...!
Quack!"
Freitag, 20. Februar 2015
Warum Bayern?
Leute, Leute, Leute! Was für eine Zeit....
Ja, ich bekenne: ich bin ein Jeck. Nicht, dass das schon immer so gewesen wäre, nein, im Gegenteil. Es gab Zeiten, da konnte ich diesem Rummel um Karneval nicht ausstehen.
Aber hier in unserem kleinen Moseldorf wird wirklich ein gelungenes Fest daraus.
An Altweiberfastnacht, oder wie man hier sagt "Schwerdonerstag", ziehen die Möhnen zu ihrem Fest, dem Möhnenball. Das muss man einfach mal erlebt haben, mehr sage ich jetzt nicht dazu. Die Kostüme sind einmalig. Viel schwarz, schöne Hüte und, klar, eine Federboa. Sekt, Musik, Spaß. Das ist gesetzt.
Am Sonntag gibt es dann den traditionellen Umzug. Bunte Wagen und Fußgruppen ziehen durch das Dorf. Allen voran "Emma", die Glühwein-Lokomotive zum Aufheizen. Kein Zuschauer muss ohne Becher in der Hand bleiben, es wird reichlich ausgeschenkt. Da lassen sich die Moselaner nicht lumpen.
Ein Fest für die ganze Familie. Die Einen gehen mit ein paar Mutzen im Magen wieder heim, die Anderen feiern, bis es wieder hell wird.
Oops, zurück zur Überschrift: Das Thema unserer Session war dieses Jahr "Bayern". Ich grüble immer noch, warum.... Die Bayern-Tracht hat sich zu Karneval irgendwied durchgesetzt, wo man auch hin schaut. Aber warum ausgerechnet sie? Was hat ihre Karriere voran getrieben? Die Lederhose? Das zum Zerreissen eng geschnürte Kleid? Die flächendeckende Schürze? Oder doch der tiefe, sehr tiefe Ausschnitt der Bluse?
Peety, was meinst Du?
"Ey Alte! Haste schomma 'nen Frosch in Krachledernen gesehen? - Ich glaub' ja eher, datt da 'ne gewisse Hütte, vor der viel Holz liegt, eine Rolle spielt!"
Ja, ich bekenne: ich bin ein Jeck. Nicht, dass das schon immer so gewesen wäre, nein, im Gegenteil. Es gab Zeiten, da konnte ich diesem Rummel um Karneval nicht ausstehen.
Aber hier in unserem kleinen Moseldorf wird wirklich ein gelungenes Fest daraus.
An Altweiberfastnacht, oder wie man hier sagt "Schwerdonerstag", ziehen die Möhnen zu ihrem Fest, dem Möhnenball. Das muss man einfach mal erlebt haben, mehr sage ich jetzt nicht dazu. Die Kostüme sind einmalig. Viel schwarz, schöne Hüte und, klar, eine Federboa. Sekt, Musik, Spaß. Das ist gesetzt.
Am Sonntag gibt es dann den traditionellen Umzug. Bunte Wagen und Fußgruppen ziehen durch das Dorf. Allen voran "Emma", die Glühwein-Lokomotive zum Aufheizen. Kein Zuschauer muss ohne Becher in der Hand bleiben, es wird reichlich ausgeschenkt. Da lassen sich die Moselaner nicht lumpen.
Ein Fest für die ganze Familie. Die Einen gehen mit ein paar Mutzen im Magen wieder heim, die Anderen feiern, bis es wieder hell wird.
Oops, zurück zur Überschrift: Das Thema unserer Session war dieses Jahr "Bayern". Ich grüble immer noch, warum.... Die Bayern-Tracht hat sich zu Karneval irgendwied durchgesetzt, wo man auch hin schaut. Aber warum ausgerechnet sie? Was hat ihre Karriere voran getrieben? Die Lederhose? Das zum Zerreissen eng geschnürte Kleid? Die flächendeckende Schürze? Oder doch der tiefe, sehr tiefe Ausschnitt der Bluse?
Peety, was meinst Du?
"Ey Alte! Haste schomma 'nen Frosch in Krachledernen gesehen? - Ich glaub' ja eher, datt da 'ne gewisse Hütte, vor der viel Holz liegt, eine Rolle spielt!"
Samstag, 10. Januar 2015
Gestern die Fee, heute die Hexe...
... gut oder böse?
"och nee, schon wieder - datt wird langweilich!!!"
Peety, halt' die Klappe! Hast Du vielleicht einen besseren Vorschlag???
"Öhm, jooh.... Ach, weisste watt? Schreib' doch über Deine blöden Hexen. Aber ich sach Dir: lustich wird datt nich'"
Och Peety, sei doch nicht so stur! Hast Du Dir schon mal Gedanken darüber gemacht, mit welchen Hindernissen man als Hexe zurecht kommen muss? Also, wir Hexen tragen lange Kleider:
Und dann fliegen wir mit unserm Besen durch die Botanik, gell?
Und was kann beim Aufsteigen auf unseren Flugbesen so alles passieren? 'Ne Ahnung, wie lange wir mit unserer Garderobe wurschteln, bis alles an Ort und Stelle sitzt? Schau, wie es geht:
Uuuuund fertig:
So, jetzt nur noch auf den Starter kicken und los geht's. Voraus gesetzt, die Maschine springt an.
Und Peety, Deine Meinung?
"... muuuuaaaahahahaha - wie geil is datt denn!"
Oh, Junge, warte Du nur schön ab. Irgendwann wird auch ein Bild von Dir hier veröffentlicht!
"och nee, schon wieder - datt wird langweilich!!!"
Peety, halt' die Klappe! Hast Du vielleicht einen besseren Vorschlag???
"Öhm, jooh.... Ach, weisste watt? Schreib' doch über Deine blöden Hexen. Aber ich sach Dir: lustich wird datt nich'"
Och Peety, sei doch nicht so stur! Hast Du Dir schon mal Gedanken darüber gemacht, mit welchen Hindernissen man als Hexe zurecht kommen muss? Also, wir Hexen tragen lange Kleider:
Und dann fliegen wir mit unserm Besen durch die Botanik, gell?
Und was kann beim Aufsteigen auf unseren Flugbesen so alles passieren? 'Ne Ahnung, wie lange wir mit unserer Garderobe wurschteln, bis alles an Ort und Stelle sitzt? Schau, wie es geht:
Uuuuund fertig:
So, jetzt nur noch auf den Starter kicken und los geht's. Voraus gesetzt, die Maschine springt an.
Und Peety, Deine Meinung?
"... muuuuaaaahahahaha - wie geil is datt denn!"
Oh, Junge, warte Du nur schön ab. Irgendwann wird auch ein Bild von Dir hier veröffentlicht!
Sonntag, 4. Januar 2015
Die Fee - Gut oder Böse?
Als kleines Mädchen war ich schon fasziniert von dieser Figur. Feen konnten zaubern! Und Wünsche wahr machen!
Und dann das böse Erwachen: es gibt ja auch böse Feen. Zwar im Verhältnis 1:12 (geschätzter Wert), aber immerhin. Gut nur, dass die böse Fee immer schwarz gekleidet ist. (Zumindest dachte ich das damals - woher dieser Irrglaube wohl kam?)
Später fand ich heraus, dass es sich wohl nur um eine einzige Sorte Fee handelt. Denn Gut und Böse gehören nun mal zusammen. Wie Yin und Yang. Irgendwie.
Viele Kulturen beherbergen die Feenfigur. Vielen gemein ist, dass diese Wesen den Wald lieben, die Natur. Nun, das mag ich. Sagt man doch einigen Bäumen ebenfalls Zauberkraft nach. Seien es die Geister, die im Holunderbaum wohnen oder die Eiche, die Wünsche wahr werden lässt. Auch über zauberkräftige Haselnüsse hört man in der Weihnachtszeit sehr viel!
Aber ganz gleich ob Fee, Zaubernuss oder Geister: diese Dinge gelten nur für diejenigen, die auch daran glauben.
In diesem Sinne: Allen "Gläubigen" ein wundervolles, gutes Jahr mit vielen erfüllten Wünschen. Allen "Anderen": Ein Frohes Neues Jahr. Keine Angst, es gibt keine Geister.
Oder?
Peety, watt sachste?
"Oh Mann, Alte! Du weißt doch ganz genau, warum ich hier so grüngelb rumhüppen muss. Datt kommt davon, wenn man nich an Feen glaubt!"
Und dann das böse Erwachen: es gibt ja auch böse Feen. Zwar im Verhältnis 1:12 (geschätzter Wert), aber immerhin. Gut nur, dass die böse Fee immer schwarz gekleidet ist. (Zumindest dachte ich das damals - woher dieser Irrglaube wohl kam?)
Später fand ich heraus, dass es sich wohl nur um eine einzige Sorte Fee handelt. Denn Gut und Böse gehören nun mal zusammen. Wie Yin und Yang. Irgendwie.
Viele Kulturen beherbergen die Feenfigur. Vielen gemein ist, dass diese Wesen den Wald lieben, die Natur. Nun, das mag ich. Sagt man doch einigen Bäumen ebenfalls Zauberkraft nach. Seien es die Geister, die im Holunderbaum wohnen oder die Eiche, die Wünsche wahr werden lässt. Auch über zauberkräftige Haselnüsse hört man in der Weihnachtszeit sehr viel!
Aber ganz gleich ob Fee, Zaubernuss oder Geister: diese Dinge gelten nur für diejenigen, die auch daran glauben.
In diesem Sinne: Allen "Gläubigen" ein wundervolles, gutes Jahr mit vielen erfüllten Wünschen. Allen "Anderen": Ein Frohes Neues Jahr. Keine Angst, es gibt keine Geister.
Oder?
Peety, watt sachste?
"Oh Mann, Alte! Du weißt doch ganz genau, warum ich hier so grüngelb rumhüppen muss. Datt kommt davon, wenn man nich an Feen glaubt!"
Sonntag, 16. November 2014
Damals war alles anders!
Boah, wie ich diesen Satz früher gehasst habe!
Mutter und Oma haben oft von früher erzählt. Nun hat ja jeder Mensch sein eigenes "früher" - bei uns in der Familie sah das so aus:
Oma, Jahrgang 1901, hat zwei Kriege erlebt. Harte, verdammt harte Zeiten. Im 2. Weltkrieg wurde das Dorf, aus dem sie stammte, komplett evakuiert. Was das bedeutet? Nichts.
Nichts bleibt übrig - man verliert alles. Selbst wenn man hinterher in sein Haus oder seine Wohnung zurück kann, ist diese mit Sicherheit leer und verwüstet. Was nicht zerbombt wurde, wurde geplündert.
Damals war meine Mutter ein Kind. Wahrlich keine "schöne" Kindheit. Und doch erzählt sie gerne von den schönen und aufregenden Ereignissen. Welche Spiele alle möglich waren ohne Playmobil und Nintendo! Eine alte Jacke und eine Gießkanne reichten aus, um einen Nachmittag mit Spiel auszufüllen. Etwas Zucker (aus Omas Schrank geklaut....) und -schwupps! wurden Bonbons selbst gemacht. Spaß ohne Grenzen in einer entbehrungsreichen Zeit.
Trotzdem war immer Platz für ein Fest, für eine Feierlichkeit, zu der man sich auch "fein machte".
Die aktuelle Mode spielt gerade mal wieder mit diesem Thema. "Retro" wird in vielen Varianten gelebt. Handarbeiten (damal bittere Notwendigkeit) ist wieder "in", ja: stylish! Mal sehen, wie der Weg sich entwickelt. Ich freue mich jedenfalls darauf.
Peet< - ? Biste fertig mit Octos zählen?
"... ... ... 100, 101 - ey Alte, da haste einen überproduziert! Sollten doch nur hundert werden, oda?
Hör' mir auf mit "früher" - die frechen Jungs damals haben unsereins oft gejagt. Wennse uns hatten, o wei! - datt war nich gut für Meiner-Einer!!!"
Mutter und Oma haben oft von früher erzählt. Nun hat ja jeder Mensch sein eigenes "früher" - bei uns in der Familie sah das so aus:
Oma, Jahrgang 1901, hat zwei Kriege erlebt. Harte, verdammt harte Zeiten. Im 2. Weltkrieg wurde das Dorf, aus dem sie stammte, komplett evakuiert. Was das bedeutet? Nichts.
Nichts bleibt übrig - man verliert alles. Selbst wenn man hinterher in sein Haus oder seine Wohnung zurück kann, ist diese mit Sicherheit leer und verwüstet. Was nicht zerbombt wurde, wurde geplündert.
Damals war meine Mutter ein Kind. Wahrlich keine "schöne" Kindheit. Und doch erzählt sie gerne von den schönen und aufregenden Ereignissen. Welche Spiele alle möglich waren ohne Playmobil und Nintendo! Eine alte Jacke und eine Gießkanne reichten aus, um einen Nachmittag mit Spiel auszufüllen. Etwas Zucker (aus Omas Schrank geklaut....) und -schwupps! wurden Bonbons selbst gemacht. Spaß ohne Grenzen in einer entbehrungsreichen Zeit.
Trotzdem war immer Platz für ein Fest, für eine Feierlichkeit, zu der man sich auch "fein machte".
Die aktuelle Mode spielt gerade mal wieder mit diesem Thema. "Retro" wird in vielen Varianten gelebt. Handarbeiten (damal bittere Notwendigkeit) ist wieder "in", ja: stylish! Mal sehen, wie der Weg sich entwickelt. Ich freue mich jedenfalls darauf.
Peet< - ? Biste fertig mit Octos zählen?
"... ... ... 100, 101 - ey Alte, da haste einen überproduziert! Sollten doch nur hundert werden, oda?
Hör' mir auf mit "früher" - die frechen Jungs damals haben unsereins oft gejagt. Wennse uns hatten, o wei! - datt war nich gut für Meiner-Einer!!!"
Donnerstag, 30. Oktober 2014
Monate später...
Lange nichts mehr voneinander gehört, Lange!
In der Zwischenzeit ist viel passiert... Es gab eine Fotosession mit meinem Model Judith. Dabei sind wieder einige nette Schnappschüsse entstanden. Es sind neue Kostüme eingetroffen, die unserem Freund Peety das Herz öffnen werden. Hier schon mal ein "Teaser":
Und es gab ein Projekt. 100 Tage lang. Der Hauptgrund, warum es an der Blogfront still war. 100 Tage lang habe ich täglich einen Oktopus gebastelt, ihn in Szene gesetzt und fotografiert, um dieses Werk dann anschließend im Onlineportal 100daysproject.co.nz zu posten.
Am Tag 100 gab es eine Ausstellung in Ijsselstein. Aus ganz Europa hatten sich dort Teilnehmer eingefunden, um ihre Arbeiten zu präsentieren.
Ein schöner Tag! Mehr als 20° warm, heftiger Sonnenschein und viele nette Menschen. Bis zum nächsten Projekt sind jetzt rund 265 Tage Zeit.
Womit füllen wir die bloß? Watt meinste, Peety?
!Ey Alte! - Bis ich die ganzen Mollusken durchgezählt hab, ist nächsten Sommer...!"
In der Zwischenzeit ist viel passiert... Es gab eine Fotosession mit meinem Model Judith. Dabei sind wieder einige nette Schnappschüsse entstanden. Es sind neue Kostüme eingetroffen, die unserem Freund Peety das Herz öffnen werden. Hier schon mal ein "Teaser":
Und es gab ein Projekt. 100 Tage lang. Der Hauptgrund, warum es an der Blogfront still war. 100 Tage lang habe ich täglich einen Oktopus gebastelt, ihn in Szene gesetzt und fotografiert, um dieses Werk dann anschließend im Onlineportal 100daysproject.co.nz zu posten.
Am Tag 100 gab es eine Ausstellung in Ijsselstein. Aus ganz Europa hatten sich dort Teilnehmer eingefunden, um ihre Arbeiten zu präsentieren.
Ein schöner Tag! Mehr als 20° warm, heftiger Sonnenschein und viele nette Menschen. Bis zum nächsten Projekt sind jetzt rund 265 Tage Zeit.
Womit füllen wir die bloß? Watt meinste, Peety?
!Ey Alte! - Bis ich die ganzen Mollusken durchgezählt hab, ist nächsten Sommer...!"
Dienstag, 29. Juli 2014
Schwarz, grau oder weiß?
Machen wir einen Ausflug. Wir reisen in das Land des Unerklärlichen. Wo Wissenschaft an ihre Grenzen stößt, wo das Wissen in Glauben und Aberglauben über geht.
Viele unter uns glauben, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die unerklärbar sind. Dinge, die geschehen, Dinge, die sind.
Einige unter uns wissen, dass da mehr ist. Und von diesen Einigen gibt es wiederum einige, die sie praktizieren, die Magie.
Dazu gibt es viele Wege. Für den Einen muss "Werkzeug" her, z.B. ein Altar oder ein magischer Kreis. Den schmückt man in alle vier Himmelsrichtungen mit Gegenständen: Ein Kelch, eine Kröte, ein Dolch, etc. Manch einer braucht einen Zauberspruch, z.B. "Salmei, Dalmei, Adomei". Das passende Outfit, nebenbei bemerkt, darf dann auch nicht fehlen, z.B. so:
Und dann wird gezaubert, Simsaladingens....
Aber was soll man nur zaubern? Gutes? Böses? Liebe? Es gibt so viel zu tun. Aber was man auch zaubert, letzten Endes kommt alles auf den Absender zurück. Sei also vorsichtig und verantwortungsvoll damit.
Ein mir recht sympathischer Ansatz zum Zaubern: zuhören. Ein simples Ritual. Wirkt sofort und erzielt ungeheuer gute Ergebnisse.
Sagt mal, habt ihr vielleicht unseren Peety gesehen? Aaaalter - wo steckst du? Peeeety!?!
...
...
Uh-oh! Ich glaube, er hat das mit der Kröte und dem Dolch falsch verstanden ;-)
Viele unter uns glauben, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die unerklärbar sind. Dinge, die geschehen, Dinge, die sind.
Einige unter uns wissen, dass da mehr ist. Und von diesen Einigen gibt es wiederum einige, die sie praktizieren, die Magie.
Dazu gibt es viele Wege. Für den Einen muss "Werkzeug" her, z.B. ein Altar oder ein magischer Kreis. Den schmückt man in alle vier Himmelsrichtungen mit Gegenständen: Ein Kelch, eine Kröte, ein Dolch, etc. Manch einer braucht einen Zauberspruch, z.B. "Salmei, Dalmei, Adomei". Das passende Outfit, nebenbei bemerkt, darf dann auch nicht fehlen, z.B. so:
Und dann wird gezaubert, Simsaladingens....
Aber was soll man nur zaubern? Gutes? Böses? Liebe? Es gibt so viel zu tun. Aber was man auch zaubert, letzten Endes kommt alles auf den Absender zurück. Sei also vorsichtig und verantwortungsvoll damit.
Ein mir recht sympathischer Ansatz zum Zaubern: zuhören. Ein simples Ritual. Wirkt sofort und erzielt ungeheuer gute Ergebnisse.
Sagt mal, habt ihr vielleicht unseren Peety gesehen? Aaaalter - wo steckst du? Peeeety!?!
...
...
Uh-oh! Ich glaube, er hat das mit der Kröte und dem Dolch falsch verstanden ;-)
Samstag, 26. Juli 2014
Gothmother
Zeit, mal über Musik zu sprechen. Vor einiger Zeit bekam ich auf einem Trödelmarkt ein Wahnsinns-Kompliment vom einem der Händler...
Was war passiert? Ich hatte eine Bemerkung zu "Yellow Shark" gemacht. Er hatte verstanden, wovon die Rede war. Schnell waren wir uns einig:
Stones oder Beatles? Eindeutig Stones.
Westernhagen oder Grönemeyer? Klar, Westernhagen.
Und sonst? Uriah Heep, Led Zeppelin, Deep Purple. Wow, was sind wir doch Dinosaurier.
Nicht, dass ich der Musik "von heute" nichts abgewinnen könnte, aber oft, viel zu oft, ist sie mir zu weichgespült und main gestreamt. Der Computer wird's schon richten. Jeder kann ein Songwriter sein, jeder kann auf dem Keyboard Midi-Files abspielen. Aber "echte" Musik klingt anders! Gerne darf es hard & heavy sein, aber da ist es noch lange nicht zu Ende. Ich kann nicht sagen, was genau es ist, das mich so direkt anspricht, wenn ich einen Song gut finde.
Klasse finde ich auf jeden Fall, dass sich die Musik gerne mal mit der Mode verbindet. Schwarzes Leder für die Metallarbeiter, Petticoats zu Rockabilly, Burlesque zu Goth und Bowie zu Bowie. Upps, jetzt ist's raus - das Chameleon, zu jeder neuen Musik, die er im Laufe seines Lebens erfunden hat, kam ein neues Outfit. Oh, wie ich das bewundere!
Trotzdem gehe ich heute mal in Rüschen:
Und Peety? Wie findste dat?
"Ey Alte, scharfe Textilie! Aber pass bloß auf, wo du mit diesen Mörderpumps hintrittst!"
Was war passiert? Ich hatte eine Bemerkung zu "Yellow Shark" gemacht. Er hatte verstanden, wovon die Rede war. Schnell waren wir uns einig:
Stones oder Beatles? Eindeutig Stones.
Westernhagen oder Grönemeyer? Klar, Westernhagen.
Und sonst? Uriah Heep, Led Zeppelin, Deep Purple. Wow, was sind wir doch Dinosaurier.
Nicht, dass ich der Musik "von heute" nichts abgewinnen könnte, aber oft, viel zu oft, ist sie mir zu weichgespült und main gestreamt. Der Computer wird's schon richten. Jeder kann ein Songwriter sein, jeder kann auf dem Keyboard Midi-Files abspielen. Aber "echte" Musik klingt anders! Gerne darf es hard & heavy sein, aber da ist es noch lange nicht zu Ende. Ich kann nicht sagen, was genau es ist, das mich so direkt anspricht, wenn ich einen Song gut finde.
Klasse finde ich auf jeden Fall, dass sich die Musik gerne mal mit der Mode verbindet. Schwarzes Leder für die Metallarbeiter, Petticoats zu Rockabilly, Burlesque zu Goth und Bowie zu Bowie. Upps, jetzt ist's raus - das Chameleon, zu jeder neuen Musik, die er im Laufe seines Lebens erfunden hat, kam ein neues Outfit. Oh, wie ich das bewundere!
Trotzdem gehe ich heute mal in Rüschen:
Und Peety? Wie findste dat?
"Ey Alte, scharfe Textilie! Aber pass bloß auf, wo du mit diesen Mörderpumps hintrittst!"
Montag, 21. Juli 2014
1001 Nacht - The dark side
Die Nächte sind warm in diesen Tagen. Der Mond ist der Erde so nah - die Kanadier sprechen vom "Super Moon" - wie sonst kaum.
Man schläft schlecht, träumt wild ...
Ich werde wach. Es ist heiß. Viel zu heiß, um wieder einzuschlafen. Mist! Erst mal raus, auf die Toilette. Dann Wasser trinken und zurück ins Bett. Komisch, vorhin war das Fenster doch noch geschlossen, oder? Muss ich wohl im Halbschlaf geöffnet haben.
Leise Tritte auf den Bodendielen - aha, die Katze ist also auch wach... Aber wer schnarcht dann da? Ich schrecke wieder hoch und stelle fest: ja, ich war es selbst. Manchmal kann ich mich selbst im Schlaf schnarchen hören. Aber Moment! Da höre ich immer noch etwas: die Katze schnarcht ebenfalls...
Aber wer ist dann gerade im Haus herum gelaufen? Oh-oh, jetzt wird's mir langsam doch mulmig...
Es ist noch dunkel draußen - also noch lange Nacht. Da! Knarrt eine Tür! Feste Tritte auf Stein kommen näher. Noch eine Tür ... klapp! Und dann das Geräusch eines startenden Wagens - der Nachbar fährt zur Frühschicht.
Ich schlafe wieder ein, bis (natürlich viel zu früh) der Wecker klingelt. Ich stehe auf und schmunzle über mich selbst und meine nächtlichen Vorstellungen.
Das Fenster ist geschlossen....
Peety? Komm unter der Badewanne vor und sag, wie du meine Geschichte findest.
Peety? ... Peety!?!
... komisch ...
Man schläft schlecht, träumt wild ...
Ich werde wach. Es ist heiß. Viel zu heiß, um wieder einzuschlafen. Mist! Erst mal raus, auf die Toilette. Dann Wasser trinken und zurück ins Bett. Komisch, vorhin war das Fenster doch noch geschlossen, oder? Muss ich wohl im Halbschlaf geöffnet haben.
Leise Tritte auf den Bodendielen - aha, die Katze ist also auch wach... Aber wer schnarcht dann da? Ich schrecke wieder hoch und stelle fest: ja, ich war es selbst. Manchmal kann ich mich selbst im Schlaf schnarchen hören. Aber Moment! Da höre ich immer noch etwas: die Katze schnarcht ebenfalls...
Aber wer ist dann gerade im Haus herum gelaufen? Oh-oh, jetzt wird's mir langsam doch mulmig...
Es ist noch dunkel draußen - also noch lange Nacht. Da! Knarrt eine Tür! Feste Tritte auf Stein kommen näher. Noch eine Tür ... klapp! Und dann das Geräusch eines startenden Wagens - der Nachbar fährt zur Frühschicht.
Ich schlafe wieder ein, bis (natürlich viel zu früh) der Wecker klingelt. Ich stehe auf und schmunzle über mich selbst und meine nächtlichen Vorstellungen.
Das Fenster ist geschlossen....
Peety? Komm unter der Badewanne vor und sag, wie du meine Geschichte findest.
Peety? ... Peety!?!
... komisch ...
Donnerstag, 19. Juni 2014
Shoes, Shoes, Shoes......
Da schreibt mir gestern der Peet (seines Zeichens Namensgeber von unserem kleinen grün-gelben Freund) 'ne Mail. Darin ein Link zu 'nem Video, in dem gezeigt wird, wie man ohne Korkenzieher oder Taschenmesser eine Weinflasche öffnet. Cooler Trick, Alter!
Du nimmst einfach 'ne Wand und einen von Deinen Schuhen. Weinflasche in den Schuh stecken und mit dem Absatz des Schuhs mehrfach gegen die Wand gekloppt.
Also, im Video funzt dat. Versuchen wir's also mal selbst:
Weinflasche (original abgefüllt und verkorkst von....) ....Check!
Wand (Naturstein) ....Check!
Schuh ....
Hallo? Schuh?
Peety!!! Bring' mal 'nen Schuh her!
Ey Alte! Ich kann mich nich entscheiden, welchen! Sehen alle eher nach Schampus aus als nach so 'ner Flasche "Stino"-Wein.....
Du nimmst einfach 'ne Wand und einen von Deinen Schuhen. Weinflasche in den Schuh stecken und mit dem Absatz des Schuhs mehrfach gegen die Wand gekloppt.
Also, im Video funzt dat. Versuchen wir's also mal selbst:
Weinflasche (original abgefüllt und verkorkst von....) ....Check!
Wand (Naturstein) ....Check!
Schuh ....
Hallo? Schuh?
Peety!!! Bring' mal 'nen Schuh her!
Ey Alte! Ich kann mich nich entscheiden, welchen! Sehen alle eher nach Schampus aus als nach so 'ner Flasche "Stino"-Wein.....
Mittwoch, 14. Mai 2014
An experience at Heathow Airport
Just arrived from my shopping tour in England .... äääh - maybe I should switch to German...
Gerade zurück von meiner Einkaufstour in England, einige neue Lieferanten gefunden, viele Anregungen mitgebracht und neue Outfits für den Noctua-Mondi Shop.
In Camden Town stand der Kompass ganz klar Richtung Burlesque! Das ist schlicht DER Platz, um ausgefallene Kostüme für Steampunk, Victorian oder Gothic zu kaufen. Demnächst werden hier dann die neuen Looks vorgestellt. Nun, zumindest so bald sich mein Model bereit erklärt, hier mal rein zu schneien - bis dahin kann ich nur die Teile vorstellen, die in Größe 44 vorhanden waren *smile*
Hier ein paar erste Eindrücke meiner Reise - es gibt wirklich viele schöne Shops in London, und die Auswahl fällt mir immer recht schwer...
Die Fassaden der Häuser sind oft im gleichen Stil verziert wie die Läden darin. So kann man draußen schon sehen, was drinnen geboten wird - klasse!
Man muss auch nicht befürchten, dass es nichts zu Essen oder zu Trinken gibt. Hier wird jeder Geschmack bedient - ein toller Markt!
Nun habe ich also die Reise mit 8 Kilo Gepäck angetreten, zurück bin ich mit 18 Kilo. Abgesehen von dem Paket, welches mit der Post auf dem Weg zu mir ist.
Nun, ich wollte ja eigentlich über die Erfahrungen am Flughafen Heathrow schreiben. Der Weg vom Check-in bis hinter die Sicherheit war die reine Hölle. Aber lassen wir das. Sprech ich nicht mehr von. Aber sage mir niemand jemals wieder, dass das Personal in Germany unhöflich und ignorant ist. Stimmt appsolut(!) nicht - fahrt mal nach Heathrow....
Und, Peety, gefällt dir die Stadt da oben???
"Ey Alte! Erst fährste wech ohne mir watt zu sagen, dann bringste noch nichma nen Souvenir mit, ganz zu schweigen von watt Essbarem. So'n paar englische Fliegen oder so... Hättst ja ma an mich denken können!"
(Pssst: Peety hat noch nicht das Paket mit den schrillen Schuhen gesehen - der wird seine Meinung noch ändern....)
Gerade zurück von meiner Einkaufstour in England, einige neue Lieferanten gefunden, viele Anregungen mitgebracht und neue Outfits für den Noctua-Mondi Shop.
In Camden Town stand der Kompass ganz klar Richtung Burlesque! Das ist schlicht DER Platz, um ausgefallene Kostüme für Steampunk, Victorian oder Gothic zu kaufen. Demnächst werden hier dann die neuen Looks vorgestellt. Nun, zumindest so bald sich mein Model bereit erklärt, hier mal rein zu schneien - bis dahin kann ich nur die Teile vorstellen, die in Größe 44 vorhanden waren *smile*
Hier ein paar erste Eindrücke meiner Reise - es gibt wirklich viele schöne Shops in London, und die Auswahl fällt mir immer recht schwer...
Die Fassaden der Häuser sind oft im gleichen Stil verziert wie die Läden darin. So kann man draußen schon sehen, was drinnen geboten wird - klasse!
Man muss auch nicht befürchten, dass es nichts zu Essen oder zu Trinken gibt. Hier wird jeder Geschmack bedient - ein toller Markt!
Nun habe ich also die Reise mit 8 Kilo Gepäck angetreten, zurück bin ich mit 18 Kilo. Abgesehen von dem Paket, welches mit der Post auf dem Weg zu mir ist.
Nun, ich wollte ja eigentlich über die Erfahrungen am Flughafen Heathrow schreiben. Der Weg vom Check-in bis hinter die Sicherheit war die reine Hölle. Aber lassen wir das. Sprech ich nicht mehr von. Aber sage mir niemand jemals wieder, dass das Personal in Germany unhöflich und ignorant ist. Stimmt appsolut(!) nicht - fahrt mal nach Heathrow....
Und, Peety, gefällt dir die Stadt da oben???
"Ey Alte! Erst fährste wech ohne mir watt zu sagen, dann bringste noch nichma nen Souvenir mit, ganz zu schweigen von watt Essbarem. So'n paar englische Fliegen oder so... Hättst ja ma an mich denken können!"
(Pssst: Peety hat noch nicht das Paket mit den schrillen Schuhen gesehen - der wird seine Meinung noch ändern....)
Sonntag, 30. März 2014
Lecker angerichtet....
Himmlisch-höllische Versuchung (1 - 2 Portionen)
Man nehme:
225 g Phantasie
500 g Kreativität
50 g Gelegenheit
30 g Lebenslust
1 Kleiderschrank (Größe beliebig)
2-3 Outfits
mind. 2 Schuhe (scharf)
1 Fl. Rotwein
Salz, Pfeffer, Chili, Ingwer und Tabasco
Zuerst wird der Kleiderschrank fachgerecht geöffnet. Nach und nach die Kleidungsstücke entnehmen und säuberlich auf dem Bett (Sofa, Tisch o.ä.) ausbreiten. Dabei jetzt schon darauf achten, dass die farbliche Stilkomponente nicht zu kurz kommt. Unter ständigem Prüfblick in den Spiegel die verschiedenen Zutaten anprobieren. Das Ganze bei milder Temperatur und unter Zugabe von etwas Rotwein garen lassen. Wenn alle Zutaten aufeinander abgestimmt sind, etwas Make-Up auflegen und das Haar in angemessene Form bringen. Zum Schluss mit Geschmeide und Klunkern abschmecken.
Das Menü wird mit einem Tropfen würziger Essenz (z.B. Angel....) abgeschmeckt.
Wen ihr dann zum Essen einladet, bleibt der Phantasie überlassen.
Falls sich kein passender Partner findet, übernimmt Peety gerne diese "Pflicht"! Oder, Peety?
"Oh Mann! Die Schnecke ist scharf! Wenn ich mir da ma nich die Zunge verbrenn'...!"
Man nehme:
225 g Phantasie
500 g Kreativität
50 g Gelegenheit
30 g Lebenslust
1 Kleiderschrank (Größe beliebig)
2-3 Outfits
mind. 2 Schuhe (scharf)
1 Fl. Rotwein
Salz, Pfeffer, Chili, Ingwer und Tabasco
Zuerst wird der Kleiderschrank fachgerecht geöffnet. Nach und nach die Kleidungsstücke entnehmen und säuberlich auf dem Bett (Sofa, Tisch o.ä.) ausbreiten. Dabei jetzt schon darauf achten, dass die farbliche Stilkomponente nicht zu kurz kommt. Unter ständigem Prüfblick in den Spiegel die verschiedenen Zutaten anprobieren. Das Ganze bei milder Temperatur und unter Zugabe von etwas Rotwein garen lassen. Wenn alle Zutaten aufeinander abgestimmt sind, etwas Make-Up auflegen und das Haar in angemessene Form bringen. Zum Schluss mit Geschmeide und Klunkern abschmecken.
Das Menü wird mit einem Tropfen würziger Essenz (z.B. Angel....) abgeschmeckt.
Wen ihr dann zum Essen einladet, bleibt der Phantasie überlassen.
Falls sich kein passender Partner findet, übernimmt Peety gerne diese "Pflicht"! Oder, Peety?
"Oh Mann! Die Schnecke ist scharf! Wenn ich mir da ma nich die Zunge verbrenn'...!"
Sonntag, 16. März 2014
Peety - wie alles begann
Also, Fans, ich werde immer wieder gefragt, wie ich denn überhaupt hier in dem Klamottenblog gelandet bin. Bevor mir die Presse die Bude einrennt, hier meine Geschichte:
So'n alter, stinkreicher Knacker hatte drei Töchter - echt scharfe Schnallen! Hinter seinem Prunkbunker gab's nen Pool mit wahnsinnig klarem, kühlem Wasser.
Immer wenn's draußen so richtig heiß wie im Backofen war, schwitzten die drei Perlen sich nen Wolf. Die älteste wollte also raus in den Pool. Kaum ist sie da angekommen sieht sie, dass die Brühe dreckig ist, anstatt, wie gehabt, klar und sauber. Sie wollte grad schon wieder abdrehen, kommt da so'n grün-gelber Knallfrosch aussem Pool und quatscht sie von der Seite an: "Ey, wennste meine Alte wirst, mach' ich den Pool wieder sauber!" (Dat muss einer aus meiner Meschpoke gewesen sein...)
Klar, ihr kennt die Geschichte: die Älteste will nich, die zweite Perle will auch nich, aber die Jüngste: hat's faustdick hinter den Ohren und sagt "ja". War vielleicht nen bisschen blond von ihr, aber der Pool war wieder pikobello! Sie schwamm dann erstmal 'ne Runde, ging dann zu ihren Schwestern und lachte die Beiden aus: "Memmen seid ihr! Ich hab' den dummen Kerl überredet, den Pool wieder klar zu machen."
Abends krabbelt die Kurze in die Kiste. Kaum liegt sie so da, klopft es an der Tür und Freund Grün-Gelb will rein! Sie also raus aus der Koje, die Türe aufgemacht und den Quaker unter die Decke genommen. Das ging so drei Abende lang, dann hat die Kleene kein Bock mehr drauf. Aber am nächsten Morgen - fast wie im Märchen - lag ein Prinz neben ihr! Wat soll ich sagen, die Schnecke war sprachlos!
Die zwei Schwestern ärgerten sich grün und gelb, dat se nich selbst auf die Idee gekommen sind, den Frosch zu nehmen....
Vielleicht haben die zwei ja schon nen Plan, wie man den Prinzen wieder zurück zum Frosch zaubern kann....
...Fortsetzung folgt
PS: in eigener Sache: Wer Lust hat, kann gerne unserem Peety ein Gesicht geben. Wir wollen wissen, wie der kleine Angeber aussieht. Als Dank für den schönsten Entwurf winkt ein kleines Geschenk aus dem Kostümladen "Noctua-Mondi"
So'n alter, stinkreicher Knacker hatte drei Töchter - echt scharfe Schnallen! Hinter seinem Prunkbunker gab's nen Pool mit wahnsinnig klarem, kühlem Wasser.
Immer wenn's draußen so richtig heiß wie im Backofen war, schwitzten die drei Perlen sich nen Wolf. Die älteste wollte also raus in den Pool. Kaum ist sie da angekommen sieht sie, dass die Brühe dreckig ist, anstatt, wie gehabt, klar und sauber. Sie wollte grad schon wieder abdrehen, kommt da so'n grün-gelber Knallfrosch aussem Pool und quatscht sie von der Seite an: "Ey, wennste meine Alte wirst, mach' ich den Pool wieder sauber!" (Dat muss einer aus meiner Meschpoke gewesen sein...)
Klar, ihr kennt die Geschichte: die Älteste will nich, die zweite Perle will auch nich, aber die Jüngste: hat's faustdick hinter den Ohren und sagt "ja". War vielleicht nen bisschen blond von ihr, aber der Pool war wieder pikobello! Sie schwamm dann erstmal 'ne Runde, ging dann zu ihren Schwestern und lachte die Beiden aus: "Memmen seid ihr! Ich hab' den dummen Kerl überredet, den Pool wieder klar zu machen."
Abends krabbelt die Kurze in die Kiste. Kaum liegt sie so da, klopft es an der Tür und Freund Grün-Gelb will rein! Sie also raus aus der Koje, die Türe aufgemacht und den Quaker unter die Decke genommen. Das ging so drei Abende lang, dann hat die Kleene kein Bock mehr drauf. Aber am nächsten Morgen - fast wie im Märchen - lag ein Prinz neben ihr! Wat soll ich sagen, die Schnecke war sprachlos!
Die zwei Schwestern ärgerten sich grün und gelb, dat se nich selbst auf die Idee gekommen sind, den Frosch zu nehmen....
Vielleicht haben die zwei ja schon nen Plan, wie man den Prinzen wieder zurück zum Frosch zaubern kann....
...Fortsetzung folgt
PS: in eigener Sache: Wer Lust hat, kann gerne unserem Peety ein Gesicht geben. Wir wollen wissen, wie der kleine Angeber aussieht. Als Dank für den schönsten Entwurf winkt ein kleines Geschenk aus dem Kostümladen "Noctua-Mondi"
Sonntag, 2. März 2014
1001 Nacht oder: Wie im Märchen
Ob nun ursprünglich indisch oder persisch - für uns Leser ist nur wichtig, dass wir von diesen Erzählungen verzaubert werden.
Fast so alt wie die Bibel! Ständig erweitert und mit neuen Geschichten angereichert, kennen wir heute hauptsächlich die Märchen aus dem umfangreichen Wälzer.
Scheherazade, die den König Schahriyar mit nächtlichen Geschichten unterhält, lässt diese - fast modern - mit einem "Cliffhanger" enden. Der König will wissen, wie es weiter geht und schont das Leben der Wesirstochter. Später, nach 1001 Erzählungen, wird sie seine Frau. Wetten, dass sie nicht nur gut erzählen konnte, sondern auch bildhübsch war?
Möglicherweise haben wir hier ja den Ursprung der unendlich dauernden Fernsehserien gefunden :-)
Und, Peety, alles klar mit Aladin, Sindbad und Ali Baba?
"Ey Alde - lass man stecken! War da nich auch die Story mit dem Kalif Storch drinne? Der hat bestimmt mehr als nur einen Frosch vertilgt!!!"
Fast so alt wie die Bibel! Ständig erweitert und mit neuen Geschichten angereichert, kennen wir heute hauptsächlich die Märchen aus dem umfangreichen Wälzer.
Scheherazade, die den König Schahriyar mit nächtlichen Geschichten unterhält, lässt diese - fast modern - mit einem "Cliffhanger" enden. Der König will wissen, wie es weiter geht und schont das Leben der Wesirstochter. Später, nach 1001 Erzählungen, wird sie seine Frau. Wetten, dass sie nicht nur gut erzählen konnte, sondern auch bildhübsch war?
Möglicherweise haben wir hier ja den Ursprung der unendlich dauernden Fernsehserien gefunden :-)
Und, Peety, alles klar mit Aladin, Sindbad und Ali Baba?
"Ey Alde - lass man stecken! War da nich auch die Story mit dem Kalif Storch drinne? Der hat bestimmt mehr als nur einen Frosch vertilgt!!!"
Sonntag, 16. Februar 2014
Let me invite you!
Die Zeit der Bälle - Traditionell in den kühleren bis kalten Monaten gelegen. Aber eigentlich gibt es immer einen Anlass, ein Fest zu feiern.
Gestern lag da also nun eine Einladungskarte im Briefkasten. Es soll gefeiert werden. Mit Essen, Trinken und Tanz. Paaarty!!! Der Gastgeber hat sich viel Arbeit gemacht, alles perfekt zu planen und vorzubereiten. Er hat an alles gedacht. Das Buffet, die Getränke, die Musik. Ich bin begeistert!
Aber STOP!!! Siedend heiß kommt mir ein Gedanke: WAS SOLL ICH ANZIEHEN???
Manche Gastgeber lassen auch das durchblicken. Z.B. gibt es die Mottoparties: 50er Jahre, 70er Jahre, Oktoberfest, Beach Party etc. etc. Oder er bittet um "Black Tie" oder "White Tie". Leider steht auf meiner Karte nichts vermerkt. Was also tun? Das "kleine Schwarze"? Geht (fast) immer. Oder doch lieber "große Robe"? Aber was, wenn alle anderen Gäste in Jeans kommen? Vorsichtshalber den schwarzen Hosenanzug? Hach - schwer ist das.
Beherzt greife ich also zum Telefon und rufe den Gastgeber an. Frage einfach mal, was er so vorhat. Er sagt: "Mach Dich schick, Kleines, es gibt Champagner"! Also schnell ab ins Mitternachtskleid und los geht's. Cheers!
Peety, begleitest Du mich?
"Och menno, Alte! Lass man stecken. Du weisst doch, wie bescheuert ich im Frack ausseh! Und haste schomma nen Frosch Walzer tanzen sehen?!?"
Gestern lag da also nun eine Einladungskarte im Briefkasten. Es soll gefeiert werden. Mit Essen, Trinken und Tanz. Paaarty!!! Der Gastgeber hat sich viel Arbeit gemacht, alles perfekt zu planen und vorzubereiten. Er hat an alles gedacht. Das Buffet, die Getränke, die Musik. Ich bin begeistert!
Aber STOP!!! Siedend heiß kommt mir ein Gedanke: WAS SOLL ICH ANZIEHEN???
Manche Gastgeber lassen auch das durchblicken. Z.B. gibt es die Mottoparties: 50er Jahre, 70er Jahre, Oktoberfest, Beach Party etc. etc. Oder er bittet um "Black Tie" oder "White Tie". Leider steht auf meiner Karte nichts vermerkt. Was also tun? Das "kleine Schwarze"? Geht (fast) immer. Oder doch lieber "große Robe"? Aber was, wenn alle anderen Gäste in Jeans kommen? Vorsichtshalber den schwarzen Hosenanzug? Hach - schwer ist das.
Beherzt greife ich also zum Telefon und rufe den Gastgeber an. Frage einfach mal, was er so vorhat. Er sagt: "Mach Dich schick, Kleines, es gibt Champagner"! Also schnell ab ins Mitternachtskleid und los geht's. Cheers!
Peety, begleitest Du mich?
"Och menno, Alte! Lass man stecken. Du weisst doch, wie bescheuert ich im Frack ausseh! Und haste schomma nen Frosch Walzer tanzen sehen?!?"
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